CCV Exchange Roundtable Start-ups

Der Gründungsboom in der Schweiz hält weiter an. Im Jahr 2017 wurde mit über 40’000 neuen Firmeneinträgen im Schweizer Handelsregister ein neuer Rekordwert vermerkt. Ein Grund dafür könnte die gezielte Förderung des Unternehmertums bereits in der Ausbildungs- und Studienzeit sein. Die Teilnehmer am CCV Exchange Roundtable 2018 zum Thema “Start-ups” sind sich sicher, die Schweizer sind weiterhin bereit, das Risiko zu tragen und falls nötig auch mal zu scheitern.  

Leidenschaft als Schlüssel zum Erfolg

In der Fachsprache wird klar unterschieden zwischen Start-ups und Jungunternehmen. So sind die Start-ups meist technologisch getrieben und skalierbar, während Jungunternehmen grundsätzlich neu gegründete Unternehmen sind, welche vielfach klein bleiben. Was beide jedoch gemeinsam haben, sind ein starker Trieb nach Selbstverwirklichung sowie Leidenschaft für das Thema. Dass gerade Zweiteres für den Erfolg bei Jungunternehmen entscheidend ist, sind sich die Experten am Roundtable-Gespräch einig. Dabei stehen vielfach sogar finanzielle Ziele im Hintergrund.

Bei Start-ups sind dagegen finanzielle Ziele klar wichtiger, da ihren Geschäftsmodellen oftmals grosse Investitionen vorangehen und diese über eine möglichst kurze Zeit rentabel werden müssen. Dies führt zum Problem, dass sie viel Personal und Kapital benötigen und ab einer gewissen Grösse nicht mehr gleich agil reagieren können wie Jungunternehmen.

Scheitern erlaubt oder gar gewünscht?

In grösseren Start-up Hubs wie beispielsweise dem Silicon Valley hört man oftmals die Aussage, dass man erfolgreiche Start-ups nur führen kann, wenn man mal gescheitert ist. Die Experten sind sich einig, dass ein Scheitern für den Erfolg nicht zwingend notwendig ist. Es geht bei dieser Aussage mehr darum zu zeigen, dass man sich als Jungunternehmen oder Start-up ein Scheitern leisten können sollte, man muss einfach darauf vorbereitet und bereit sein, den grösstmöglichen Verlust in Kauf zu nehmen.

Ohne Risiko wird man kein Unternehmer, doch falls man scheitert, sollten die Konsequenzen klar sein. Dieses Verhalten unterscheidet Start-ups oftmals von etablierten grösseren Unternehmen, welche zu wenig wagen und vermehrt hoffen, dass die Konsumenten und der Markt ihre Produkte annehmen und wertschätzen ohne den Mut zu haben, aus den Ergebnissen zu lernen und notfalls Produkte auch mal am Markt zu testen. Digitalisierung alleine macht dabei auch nicht innovativer, was die grösseren Unternehmen leider zu oft glauben. Ein schlechter analoger Prozess bleibt auch digital ein schlechter Prozess. Dies sollten sich die grösseren Unternehmen bewusst sein.

Unternehmen spüren starke Unterstützung von anderen Jungunternehmen

Ein wichtiger Punkt beim Erfolg der Jungunternehmen ist deren Umfeld und die Zusammenarbeit mit anderen Jungunternehmen. So erwähnt die Expertenrunde mehrmals wie wichtig die Unterstützung durch andere gleichgesinnte Unternehmen ist. Insbesondere spürt man ein Entgegenkommen bei Unternehmen, welche selber als Jungunternehmen gewachsen und auf die Unterstützung von anderen Unternehmen angewiesen waren. So hilft es auch kleineren Unternehmen einen Platz in der Unternehmenswelt zu finden und erfolgreich sowie rental zu arbeiten. Dass die grossen Unternehmen oftmals keine auf Jungunternehmen zugeschnittenen Produkte aufweisen können, ist dann kein Hindernis mehr.

Wer die eigene Berufung gefunden hat, ist gesegnet und deshalb auch sehr gerne bereit, andere bei der Suche und dem Finden der eigenen Berufung zu unterstützen. Was gibt es Schöneres, als die eigene Leidenschaft zum Beruf zu machen und damit auch Erfolg zu haben.

CCV Exchange Roundtable Teilnehmer

Max Eggenberger                               localsearch

Simone Glarner                                   drei dinge gmbh

Eva May                                                AWA / Standortförderung

Georg Mihatsch                                   IFJ Institut für Jungunternehmen AG

Tim Müller                                            Limerius

Robin Sengupta                                   F10

Maura Stocker                                     Networking Moms

Manuel Studer                                     ETH Entrepreneur Club

Beat Gabler                                           CCV Schweiz

Wendy Di Mauro                                  CCV Schweiz


CCV – der zukunftssichere Lösungsanbieter von elektronischen Zahlungsinfrastrukturen für KMU

CCV bietet Unternehmen, vom Detailhandel bis zur internationalen Hotelkette, elektronische Bezahllösungen. Die Entwicklung und Wartung von unterschiedlichen Bezahl-Infrastrukturen bilden das Herzstück der Organisation: Sowohl für den stationären als auch den mobilen Handel, für E- und M-Commerce und den Self-Checkout-Bereich. Zusammen mit unseren Partnern, Terminal- und Kassenherstellern, wie auch Banken, arbeitet CCV an den neuesten Technologien und reduzieren stetig deren Komplexität. Mit ganzheitlichem Blick auf die Belange der Kunden und ihrer Kunden ermöglicht CCV so das optimale Einkaufserlebnis.

CCV Group koordiniert die nationalen Tochtergesellschaften in Holland, Deutschland, Belgien und der Schweiz mit rund 1100 Mitarbeitern an 11 Standorten.