CCV über Start-ups und Jungunternehmen, die Veränderungen und Treiber der Unternehmen in der Zukunft sowie die Rollen von Leader und Follower

Jungunternehmen prägen die Landschaft des Schweizer Unternehmertums mehr denn je. Doch welches sind die Schlüsselfaktoren für den Erfolg von Start-ups und Jungunternehmen und worin unterscheiden sich diese? Müssen sich bestehende Unternehmen neu erfinden, um den digitalen Anforderungen gerecht zu werden und welche Faktoren gilt es dabei zu beachten? In der Welt der digitalen Transformation tummeln sich Leader und Follower. Was zeichnet einen Leader aus? Sind es nur junge Menschen, Digital Natives, welche die Transformation antreiben oder können ältere Unternehmer ebenfalls eine Leaderfunktion in diesem Bereich einnehmen? Im Rahmen des Zurich Film Festivals hat CCV Schweiz namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft zu interessanten Roundtable-Gesprächen eingeladen.

Ohne Risiko – kein Unternehmer

Im Jahr 2017 wurde mit über 40’000 neuen Firmeneinträgen im Schweizer Handelsregister ein neuer Rekordwert vermerkt. Ein Grund dafür könnte die gezielte Förderung des Unternehmertums bereits in der Ausbildungs- und Studienzeit sein. Ein zweiter Faktor ist der Einfluss der heutigen Medien sowie auch Sendungen und Berichte zum Jungunternehmertum. Man erkennt, dass die Schweizer weiterhin bereit sind, das Risiko zu tragen, ein Unternehmen zu gründen und falls nötig auch mal zu scheitern. Ohne Risiko wird man kein Unternehmer, doch falls man scheitert, sollten die Konsequenzen klar sein.

Ein wichtiger Punkt beim Erfolg der Jungunternehmen ist deren Umfeld und die Zusammenarbeit mit anderen Jungunternehmen. Dass die grossen Unternehmen oftmals keine auf Jungunternehmen zugeschnittenen Produkte aufweisen können, ist bei einer erfolgreichen Unterstützung durch andere Jungunternehmen kein Hindernis mehr für deren Erfolg. Wer die eigene Berufung gefunden hat, ist gesegnet und deshalb auch sehr gerne bereit, andere bei der Suche und dem Finden der eigenen Berufung zu unterstützen, da sind sich alle einig. Denn was gibt es Schöneres, als die eigene Leidenschaft zum Beruf zu machen und damit Erfolg zu haben.

Ein guter Leader kennt auch die Seite des Followers

Die Rollen von Leader und Follower sind weniger eindeutig als man gemeinhin denkt. Unternehmer gehen voraus und treiben ihre Ideen und Projekte voran. Unterstützt wollen die Leader von intelligenten und smarten Followern sein, die ihr Ding gut machen wollen. Erfolgreiches Unternehmertum ist heute jedoch mehr denn je ein Rollenmix. Hervorragende Leistungen sind gefragt, erbracht von einem gut eingespielten agilen Team. Für den Unternehmer bedeutet dies, dass man Leader und Follower zugleich sein muss, situativ sogar sein eigener Follower. So ist es erst möglich, seine Firma aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Dafür sind Leader-Typen gefragt, die sich selber immer wieder challengen. Das bedeutet auch, sich schwierigen Situationen zu stellen, sich nicht zu verstecken und mit seinem Team Lösungen zu erarbeiten.

Die Follower der Generation Y wünschen sich eine andere Art von Führung, sie wollen integriert und verstanden sein. Trifft das ein, dann brennen sie viel mehr für die Sache und schliesslich für das Unternehmen. Dabei handelt es sich um gut ausgebildete, ehrgeizige Menschen, die Leaderfunktionen übernehmen, ohne die Position des Leaders zu untergraben.

 Es braucht eine Kultur, die Innovationen zulässt

Umwandlungen oder Veränderungen werden oft durch äussere Faktoren erzwungen. Misserfolg, neue Trends und Entwicklungen fordern die Unternehmen heraus, ihre Produkte in Frage zu stellen oder in extremis das gesamte Geschäftsmodell neu zu denken. Die Digitalisierung heute und auch in naher Zukunft wird einer der stärksten Treiber bleiben, um Businessmodelle und Innovationen voranzutreiben. Es braucht aber auch eine Kultur, die Innovationen zulässt. Dazu gehört die «Fehlerkultur», welche bei uns in Europa eher selten anzutreffen ist. Anders in den USA und in China. «Let’s try», und wenn es nicht klappt, dann versucht man es ein zweites oder drittes Mal. Was den Exponenten der Alten Welt weniger gut gelingt, ist die zeitnahe Kommerzialisierung ihrer Innovationen. Da sind uns die USA und China weit voraus.

Eine weitere Herausforderung ist der «war for talents». Den gut ausgebildeten Millennials reicht ein 70% Job, weil sie damit gut leben können und genügend Zeit für ihre ausserberuflichen Tätigkeiten haben. Für einige Unternehmen ist diese Tatsache oftmals eine unbefriedigende Situation. Schliesslich war man sich einig, dass bereits in der Schule innovatives Denken zugelassen werden muss. Eine gewisse Narrenfreiheit, das Spielen und Gedanken spinnen sind notwendig, um Metamorphosen entstehen zu lassen.


CCV – der zukunftssichere Lösungsanbieter von elektronischen Zahlungsinfrastrukturen für KMU

CCV bietet Unternehmen, vom Detailhandel bis zur internationalen Hotelkette, elektronische Bezahllösungen. Die Entwicklung und Wartung von unterschiedlichen Bezahlinfrastrukturen bilden das Herzstück unserer Organisation: Sowohl für den stationären als auch den mobilen Handel, für E- und M-Commerce und den Self-Checkout-Bereich. Zusammen mit unseren Partnern, Terminal- und Kassenherstellern, wie auch Banken, arbeiten wir an den neuesten Technologien und reduzieren stetig deren Komplexität. Mit ganzheitlichem Blick auf die Belange unserer Kunden und ihrer Kunden ermöglichen wir so das optimale Einkaufserlebnis.

CCV Group koordiniert die nationalen Tochtergesellschaften in Holland, Deutschland, Belgien und der Schweiz mit rund 1100 Mitarbeitern an 11 Standorten.


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