Alles glänzt – auch die Ökobilanz

Nano-Protection.ch.

Stellen Sie sich vor: Ihr Auto, die Küche, das ganze Haus bleibt einfach sauber – wie von Zauberhand. Sie brauchen nicht mehr zu putzen. Was würden Sie mit der gewonnenen Zeit anfangen? Benoit Girardin erzählt uns, wie Nano-Technologie hilft, mehr als nur Zeit zu sparen. 

 

Wie kam es zur Gründung Ihres Unternehmens?

Auslöser war die Wut über den Verbrauch von Reinigungsprodukten sowohl in der Industrie als auch in Privathaushalten. Wir bieten auf dem Schweizer Markt eine Alternativlösung an, die den Einsatz chemischer Produkte überflüssig macht. Mit den 47 verschiedenen Produkten, die wir zurzeit anbieten, können die Konsumenten 97 Prozent aller Oberflächen behandeln, mit denen sie im Wohnraum und im Alltag in Berührung kommen.

Wie viel Zeit war für die Entwicklung Ihrer Produkte nötig?

Die Entwicklung unserer Technologien hat ungefähr zehn Jahre gedauert. Viel Forschungsaufwand und zahlreiche Tests waren nötig, um zu einer ökologisch überzeugenden Lösung zu gelangen. Der Alleinvertrieb in der Schweiz begann im Jahr 2018. Warum wir uns für diesen Weg entschieden haben? Die Chemiker, mit denen wir zusammenarbeiten, lehnen den Vertrieb unserer Produkte an Geschäfte ab, die konventionelle, sehr umweltschädliche chemische Reinigungsprodukte verkaufen.

Wer sind Ihre Kunden?

Vor allem Privatpersonen, aber auch einige Institutionen. Insbesondere in der Schweiz konzentrieren wir uns zurzeit verstärkt auf Spitäler. Wir möchten sie überzeugen, dass sie keine chemischen Produkte mehr kaufen müssen bei Anbietern von stark gesundheits- und umweltschädlichen Produkten, die nicht einmal deren Zusammensetzung kennen.

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen?

Wir möchten die Mentalität aller Bevölkerungsschichten und die Einstellung zur Reinigung verändern. Die Leute mögen es, wenn es in ihrer Wohnung gut riecht. Sie wünschen sich ein Reinigungsprodukt, während wir Ihnen eine Beschichtung und eine anschliessende Reinigung einfach nur mit Wasser anbieten. Unsere grösste Herausforderung ist es also, die Wahrnehmung der Konsumenten zu verändern.

Wie reagieren die Konsumenten?

Sie sind skeptisch. Vor allem, weil das Wissen über Nanotechnologie fehlt. Momentan wird über Nanopartikel gesprochen – wie zum Beispiel Fluor oder Partikel in bestimmten Industrieprodukten –, die tatsächlich Probleme verursachen können. Wir hingegen verarbeiten reines Siliziumdioxid, ein Bestandteil von Glas, das in Pflanzen und sogar im menschlichen Körper vorkommt. Unsere Technologie wirkt sich nicht auf lebende Organismen aus und ist selbst in hoher Dosis ungefährlich.

Was sind Ihre nächsten Schritte?

Die Anwendungsmöglichkeiten erweitern sich kontinuierlich, und die Produktqualität steigt ständig. Die Technologie an sich ist aber ausgereift. Daher investieren wir zurzeit in die Senkung der Produktionskosten und in die Kommunikation. Wir möchten so in allen Bereichen und bei einem Grossteil der Bevölkerung das Bewusstsein schaffen: Es gibt eine Lösung, die die Verwendung von Produkten mit sehr umweltschädlicher chemischer Zusammensetzung überflüssig macht. Deshalb beabsichtigen wir noch im Laufe dieses Jahres unsere Webseite nano-protection.ch in drei Landessprachen zu übersetzen.

Apropos Website: Sind Sie zufrieden mit CCV Shop?

Wir sind mit den Leistungen von CCV Shop sehr zufrieden. Alles funktioniert, es gibt viele Möglichkeiten und zahlreiche zusätzliche Anwendungen; auch die Personalisierung ist gut gemacht. Für uns ist bei der Zusammenarbeit mit CCV besonders die Möglichkeit interessant, das Betriebssystem voll auszuschöpfen und so die Marketing- und Managementaktivitäten anzukurbeln. Ausserdem gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den Grafikern und dem Kommunikationsteam so einfacher. Eine Online-Zahlung über Twint wäre ebenfalls sehr hilfreich, da immer mehr Kunden mit dieser Anwendung bezahlen.

Welche Werbemassnahmen führen Sie durch?

Wir haben mit den Resellern eine Strategie erarbeitet: Momentan kooperieren wir mit ungefähr 15 Vertretern und planen eine erhöhte Präsenz bei Industriemessen sowie in den sozialen Medien. Wir möchten uns als Unternehmen positionieren, das sich für die Umwelt einsetzt, und verwenden daher so wenig Papier, Karton und Plastik wie möglich.

Möchten Sie uns zum Abschluss noch eine kleine Anekdote erzählen?

Wir hatten einen Kunden, der zunächst skeptisch, aber gleichzeitig auch neugierig war und unsere Produkte ausprobieren wollte. Er wendete unsere Produkte zunächst bei seinem Auto an und war so zufrieden, dass er uns einige Monate später anrief, weil er sein gesamtes Haus behandeln wollte. So etwas kommt bei uns regelmässig vor.

Benoit Girardin, Gründer und Inhaber, Nano-Protection.ch

„Wir konzentrieren uns auf innovative Reinigungsmittel und Beschichtungen auf Nano-Technologie. Dabei verlassen wir uns für den Online-Handel auf den CCV Shop. Mit dem Webshop von CCV inkl. Zahlungsanbindung machen wir das ganze Sortiment auch online zugänglich.“