Allumfassende Mobilität führt zu reibungslosen Zahlungen

Jede Generation ist anders. Dennoch haben sie heute alle eine wichtige Gemeinsamkeit: das Smartphone.

Jede Generation benutzt es. Da gibt es die Generation Z, die ihr Handy gerne scherzhaft als Armverlängerung bezeichnet. Dann gibt es noch die „Millennials“, die von Anfang an als enthusiastische Nutzer und Fürsprecher dieser Technologie auftraten. Aber auch in der Generation, die mit Festnetz und Fax aufgewachsen ist, sind eigene Smartphones heute gang und gäbe.

 

Die weitverbreitete Smartphonenutzung hat allen möglichen Technologien Vorschub geleistet, welche die Kluft zwischen den Generationen zu überwinden versuchen – vor allem wenn es ums Einkaufen geht. Zahlungstechnologien tragen zu einer von Grund auf veränderten Kundenerfahrung bei, auch wenn viele noch nichts davon bemerken.

 

Wir befinden uns momentan am Beginn eines Megatrends, der 2020 und die Jahre danach prägen wird: reibungsloses Bezahlen.

 

Reibungsloses Bezahlen bezeichnet den Prozess, das Einkaufserlebnis möglichst nahtlos und einfach zu gestalten. Unternehmen machen sich die Tatsache zunutze, dass Verbraucher ihre Smartphones immer in der Hosentasche haben und beim Einkaufen Wearables am Handgelenk tragen. Dadurch nehmen Kunden den Zahlungsprozess kaum noch wahr.

 

 

 

Die wichtigsten Antriebsfaktoren für die Nutzung mobiler Wallets

 

Mobile Wallets haben quer durch alle Generationen an Beliebtheit gewonnen, denn während man vielleicht sein Portemonnaie zuhause vergisst, verlässt man niemals das Haus ohne Smartphone oder Smartwatch. Unsere Gesellschaft ist jederzeit verbunden. Genau das ist es auch, was den Trend hin zum reibungslosen Bezahlen befeuert.

Unternehmen und Verbraucher setzen immer mehr auf mobile Wallets. Die Anzahl der Zahlungsvorgänge über Apple Pay hat sich laut Apple-Chef Tim Cook im Jahresvergleich verdoppelt.

 

Unterschiedliche Nutzerakzeptanz für mobile Wallets

Die Akzeptanz mobiler Wallets unter den Verbrauchern variiert von Land zu Land. In Deutschland dominieren beispielsweise traditionell Barzahlungen, so dass die Nutzung von Wearables und mobilen Wallets dort noch schwach ausgeprägt ist, während sie in den Niederlanden äusserst beliebt sind. Gestützt wird dies durch die Ergebnisse der Umfrage von GlobalData zum Thema Bankenwesen und Zahlungen aus dem Jahr 2019: Knapp ein Drittel der niederländischen Benutzer (30 Prozent) finden mobile Wallets praktischer als traditionelle Optionen, während dies nur auf 18 Prozent der deutschen Verbraucher zutrifft.

 

“Der Grundgedanke hinter dem reibungslosen Bezahlen ist letzten Endes so etwas wie “Amazon Go” zu schaffen, den stationären Amazon-Ableger ohne Kassen“, erklärt Van Mastrigt. Das wäre wirklich das Nonplusultra, aber in Europa gibt es bisher noch nicht so viele Beispiele”.

 

Trotz der unterschiedlich ausgeprägten Akzeptanz begrüssen Unternehmen diese Veränderungen überwiegend. Die Zahlung gehört zu den letzten Reibungspunkten im Kaufprozess. Kleine und mittlere Unternehmen, die diese Hürde beseitigen, könnten sich dadurch einen Vorteil verschaffen.
„Der Grundgedanke hinter dem reibungslosen Bezahlen ist letzten Endes so etwas wie „Amazon Go“ zu schaffen, den stationären Amazon-Ableger ohne Kassen“, erklärt Van Mastrigt. „Das wäre wirklich das Nonplusultra, aber in Europa gibt es bisher noch nicht so viele Beispiele.“
Reibungsloses Bezahlen ist eine Win-Win-Situation. Kunden bewegen sich schneller durch das Geschäft und die Händler können das Erlebnis für sie noch angenehmer gestalten. Das Einzige, was diese Entwicklung aktuell noch aufhält, ist die Akzeptanz auf beiden Seiten.
Unternehmen sollten an möglichst vielen Stellen reibungslose Zahlungsoptionen anbieten – angefangen beim mobilen Bezahlen. Ziel ist es, alle Zahlungshürden in der derzeitigen Kundenerfahrung zu beseitigen.