IoT-Zahlungen machen es den Kunden bequemer

Wenn Sie einen intelligenten Kühlschrank wie den von Samsung besitzen, müssen sie nicht überlegen, welche Lebensmittel Sie gerade zuhause haben. Fragen Sie doch einfach Ihren Kühlschrank. Das Internet of Things (IoT) hat unser aller Leben ein bisschen einfacher gemacht und nebenbei auch noch eine neue Zahlungsart ermöglicht: IoT-Zahlungen.

 

Alles unter einem Dach verbunden

 

In einer Welt, in der alles miteinander verbunden ist, sind die Nutzer an den Zahlungsmethoden völlig unbeteiligt.

 

In Zukunft wird Ihre Waschmaschine selbst das Waschpulver bestellen, wenn die Vorräte zu Ende gehen. Ihr Kühlschrank bestellt Milch nach, wenn keine mehr übrig ist. Ihr Auto bezahlt für das Benzin, das Sie gerade tanken, ohne dass Sie Karte oder Smartphone in die Hand nehmen müssen.

 

„Ihre Geräte und Fahrzeuge werden nicht auf einmal alle Zahlungen automatisch selbst erledigen können, aber die Entwicklung zeichnet sich klar ab“, betont Guido Lamers von CCV. „Es findet ein langsamer Wandel statt, es wird nicht sofort passieren, aber der Weg wurde bereits eingeschlagen.“

 

Die Wirtschaft arbeitet bereits an Maschinen, die Produkte an Kunden verkaufen können, und mit der zunehmenden Verbreitung des IoT werden sich die Hersteller im Zahlungsbereich immer mehr an neue Möglichkeiten heranwagen. Die Verknüpfung von Bezahlung und IoT wird den gesamten Zahlungszyklus benutzerfreundlicher gestalten. Dies kommt den Händlern zugute, die diese Produkte verkaufen.

 

Die Auswirkungen auf das durchschnittliche Unternehmen

 

Aus welchem Grund wird dieser Trend so beliebt? Dank dem Internet of Things können Unternehmen den Point of Sale deutlich früher im Verkaufszyklus ansetzen als zuvor möglich. Tatsächlich können sie die Customer Journey sogar komplett überspringen, sodass ihr Produkt zu einer festen Grösse im Leben des Kunden wird.

 

Denken Sie an das Auto, in dem der durchschnittliche europäische Pendler täglich 84 Minuten verbringt. Früher war das verlorene Zeit, in der Unternehmen und Verbraucher tagsüber nicht miteinander interagieren konnten. Bald könnte jedoch das Fahrzeug selbst verschiedene Einkäufe erledigen – Technologie sei Dank.

 

Beispielsweise könnten die Fahrzeugsysteme auch Mautgebühren selbst bezahlen oder sogar einem Mitfahrer ermöglichen, sich Essen nach Hause liefern zu lassen.

 

Die meisten Unternehmen können das IoT erst als Zahlungsmittel verwenden, wenn ein anderes Unternehmen dies für sie entwickelt. Daher ist dieser Trend zwar unbedingt empfehlenswert, hat aber noch einen weiten Weg bis zur Umsetzung vor sich.

 

Im Kern existiert die notwendige Infrastruktur für diese unsichtbaren Zahlungen bereits. Das IoT eröffnet den Kunden lediglich neue Nutzungsmöglichkeiten.

 

Für die meisten Unternehmen ist dies eine Win-Win- Situation mit potenziellem Umsatzplus.