Tipps für mehr Produktivität -Tipp Nr. 2: Sie wollen produktiver werden? Dann machen Sie Pause!

«Ich würde ja gerne mehr aus meinem Tag machen, aber ich fühle mich jetzt schon gestresst!» Würden auch Sie Ihren täglichen Kampf gegen Ihre To-do-Liste so oder ähnlich beschreiben?

 

Das muss nicht sein! Mit ein paar kleinen Veränderungen in Ihrem Arbeitsalltag und ein bisschen Disziplin holen Sie mehr aus Ihrem Tag heraus – und zwar ganz ohne zusätzlichen Stress oder Druck. Sie werden überrascht sein, wie positiv sich die folgenden Veränderungen auf Ihren Berufsalltag auswirken.

 

In einer Studie, die den Alltag der produktivsten Mitarbeiter mehrerer Firmen analysierte, stellte sich heraus, dass regelmässige Pausen der Schlüssel zu mehr Effizienz und weniger Stress sind. Produktivere Menschen machen also öfter mal Pause. Und sie machen es richtig.

 

Laut Untersuchungen machen die Produktivsten unter uns im Schnitt alle 52 Minuten 17 Minuten Pause. Sie verlassen dafür ihren Arbeitsplatz, nehmen ihr Smartphone nicht mit und sprechen möglichst nicht über die Arbeit. Manche machen einfache Übungen, andere gehen gemütlich spazieren oder unterhalten sich mit Kollegen über ein Thema, das nichts mit der Arbeit zu tun hat. Mit anderen Worten: Sie entspannen.

 

Diese Mitarbeiter sind deshalb so effizient in dem, was sie tun, weil sie ihren Tag nicht als Ganzes betrachten, sondern in 50-minütige Arbeitseinheiten einteilen. So bewahren sie einen klaren Kopf und bleiben konzentriert.

 

Wissenschaftlich betrachtet ist unser Körper nicht darauf ausgelegt, längere Zeiten (vier bis acht Stunden) still zu sitzen. Langes Sitzen kann sich daher negativ auf unsere Motivation auswirken. Und wenn sich unsere Aufgaben dann auch noch wiederholen, wird uns langweilig im Kopf, und das führt zu weniger Erfolgsmomenten im Job.

 


2 – Was tun in der Pause?

 

Ich selbst mache meist mehrere kleine Pausen, wenn ich von zu Hause aus arbeite, und versuche dabei etwas zu tun, das ich mag und das mich entspannt. Schon 15 Minuten Pause steigern meine Produktivität enorm.

 

Ich nehme meine Gitarre und spiele eine Melodie, höre mir ein paar Aufnahmen meiner Band an oder spiele mit meinen Hunden. Manchmal tanze ich durchs Haus und probiere ein paar neue Moves aus. Ich tue einfach irgendetwas, das mich kurz von meiner Arbeit ablenkt. Im Büro lasse ich mein inneres Kind nicht ganz so ungehemmt toben und gehe eher spazieren oder höre über meine Kopfhörer Musik, die mich entspannt.

 

Damit auch Sie Ihre kreativen Pausen künftig richtig angehen, finden Sie hier 15 tolle Pausenaktivitäten, die ich auf lifehack.org gefunden habe:

 

  1. Hören Sie sich eine geführte Meditation an. Es gibt zahlreiche 10- bis 15-minütige Kurzmeditationen, die Ihre Kreativität anregen, Verspannungen lösen und Sie von Ihrer Arbeit ablenken. Einfach Kopfhörer aufsetzen, Augen schliessen und die friedliche Stille inmitten des Trubels Ihres Arbeitsplatzes geniessen.

 

  1. Machen Sie gemeinsam Pause. Allein könnte es Ihnen schwerfallen, sich stündlich von Ihrem Bildschirm zu lösen. Wenn Sie jedoch einen Kollegen ins Boot holen, wird es einfacher, gemeinsam regelmässig Pause zu machen. Zudem ist das eine tolle Gelegenheit, mehr über Ihre Kollegen zu erfahren und eine bessere Beziehung zu ihnen aufzubauen.

 

  1. Gehen Sie an die frische Luft. Lassen Sie das stickige Büro hinter sich, und geniessen Sie die warme Sonne, die kühle Brise oder den Duft des Frühlings. Frische Luft ist gut für Körper und Geist und kann wahre Wunder wirken. Wenn Sie dann ins Büro kommen, fühlen Sie sich wieder frisch und kehren mit neuer Energie und einem klaren Kopf zu Ihrer Arbeit zurück. Falls Sie während Ihrer Arbeit nicht an die frische Luft können, strecken Sie Ihren Körper immer wieder durch und probieren Sie ein paar Übungen im Sitzen.

 

  1. Schliessen Sie Ihre Augen und atmen Sie zehn Mal tief ein und aus. Stehen Sie auf und verlassen Sie Ihren Schreibtisch. Finden Sie ein ruhiges Plätzchen, setzen Sie sich hin, schliessen Sie die Augen, lächeln Sie in sich hinein, und atmen Sie dabei mehrmals tief ein und aus. Beim Ausatmen stellen Sie sich vor, wie Anspannung, Stress und Druck Ihren Körper verlassen, und wie beim Einatmen eine friedliche Stille, positive Gedanken und ein Gefühl der Entspannung Ihren Geist erfüllen.

 

  1. Geben Sie Spannungskopfschmerzen keine Chance. Rollen Sie langsam Ihren Kopf nach rechts und nehmen Sie die sanfte Dehnung Ihrer Halsmuskeln wahr. Halten Sie diese Position und zählen Sie langsam bis 120 (zwei Minuten), bevor Sie Ihren Kopf auf die andere Seite drehen, um die Übung dort zu wiederholen. Sie werden spüren, wie ein Gefühl von Beweglichkeit und Wärme in Hals und Schultern zurückkehrt.

 

  1. Beobachten Sie andere Menschen. Anderen Menschen zuzusehen, wie sie die Strasse entlanggehen, sich im Café gegenüber unterhalten oder im Auto vorbeifahren, kann sehr meditativ sein. Ein Blick aus dem Fenster entlastet zudem die Augen.

 

  1. Gönnen Sie sich ein paar Takte guter Musik. Musik macht Laune, vor allem, wenn Sie sich voll und ganz darauf einlassen. Schon ein paar Minuten Summen und Tanzen zaubern Ihnen ein Lächeln aufs Gesicht und bringen Ihren Kreislauf in Schwung. Ihr Auto könnte der perfekte Ort dafür sein.

 

  1. Fordern Sie Daumen und kleine Finger zum Duell auf. Das ist eine grossartige Aktivität, wenn Sie eine schnelle Ablenkung brauchen, um Ihre Kreativität anzuregen:
  • Machen Sie mit Ihrer linken Hand eine Faust, und strecken Sie den Daumen nach oben.
  • Ballen Sie auch Ihre rechte Hand, und strecken Sie hier den kleinen Finger nach vorne. Also: linke Hand Daumen hoch, rechte Hand kleiner Finger nach vorne.
  • Nun tauschen Ihre Hände die Rollen. Und jetzt noch einmal, aber schneller.Gar nicht so einfach, oder?

 

  1. Aktualisieren Sie Ihre To-do-Liste oder räumen Sie Ihren Tisch auf. Kaum etwas ist befriedigender als ein ausgiebiger Blick auf die To-do-Liste, um ein paar unwichtige Aufgaben zu streichen. Oder Sie entrümpeln Ihren Schreibtisch. Das entspannt nicht nur, sondern setzt auch zusätzliche Energie frei.

 

  1. Essen Sie einen Apfel. Ganz L-A-N-G-S-A-M. Sobald Sie sich inmitten eines ereignisreichen Tages gestresst fühlen, nehmen Sie sich zwei oder drei Minuten Zeit, um einen Apfel zu essen (oder ein anderes Obst, das Sie mögen). Essen Sie ganz langsam, und nehmen Sie dabei wahr, wie die Frucht schmeckt, wie sie sich anfühlt und wie frisch sie ist. Auch wenn es sich seltsam anfühlen kann, etwas Alltägliches wie essen so langsam zu tun, werden Sie merken, dass Sie sich nach wenigen Minuten ruhiger und entspannter fühlen.

 

  1. Gehen Sie ohne Smartphone spazieren. Lassen Sie Ihr Smartphone im Büro, und gehen Sie für einen flotten Spaziergang nach draussen. Schütteln Sie beim Gehen jedes Gefühl von Müdigkeit oder Unlust ab. Beschleunigen Sie Ihren Schritt und damit auch Ihren Herzschlag, und nehmen Sie wahr, wie das Gefühl von Freiheit Ihren Körper und Ihren Geist wieder auflädt.

 

  1. Lesen Sie ein Magazin oder ein Buch. Suchen Sie sich etwas zu lesen, das nichts mit Ihrer Arbeit oder den aktuellen Geschehnissen auf der Welt zu tun hat. Gönnen Sie Ihrem Kopf einen Moment ohne Gedanken, Stress und Entscheidungen.

 

  1. Entdecken Sie Tiere in Wolken. Lassen Sie Ihrem inneren Kind freien Lauf, und spielen Sie dieses Spiel aus Ihrer Kindheit. Sie setzen damit kreatives Potenzial frei, und vergessen für einen Moment stressige Deadlines und nervige Anfragen.

 

  1. Werden Sie zum Künstler. Schreiben Sie ein kurzes, witziges Gedicht für Ihren Kollegen. Malen Sie ein Bild für Ihre Kinder. Machen Sie ein paar Fotos von Ihrer Umgebung. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!

 

  1. Lachen Sie Verspannungen einfach weg. Beginnen Sie mit einem einfachen «ha, ha, ha», und wiederholen Sie es so lange, bis Sie wirklich lachen. Schon wenige Minuten herzhaften Lachens lösen Verspannungen, lockern zahlreiche Muskeln und regen die Durchblutung an.

3 – Die Grundregeln


 

Damit die regelmässigen Pausen ihre Wirkung nicht verfehlen, gilt es paar Grundregeln zu beachten. Klinken Sie sich wirklich aus. Das bedeutet:

  1. Keine sozialen Medien, keine E-Mails, nichts «Ernstes»
  2. Gespräche über die Arbeit sind tabu
  3. Entspannen Sie sich!
  4. Werden Sie kreativ!

 

Nur so bringen Sie Ihren Körper und Ihren Geist wieder in Topform für die nächsten Aufgaben.

 


4 – Wenn man mal die Zeit vergisst ...

 

Wenn ich an etwas arbeite, das mich begeistert, vergesse ich manchmal komplett die Zeit. Meine Arbeit nimmt mich dann vollständig gefangen. Das kann stundenlang so gehen, und trotzdem bleibe ich extrem produktiv. Wenn das passiert – und nur dann – lasse ich Pausen aus und mache so lange weiter, bis ich nicht mehr weiterkomme oder müde werde.

 

Ich erwähne das hier am Ende, weil es wichtig ist, regelmässige Pausen nicht als Muss zu betrachten. Es ist vielmehr eine gut funktionierende Methode, um produktiver zu werden, jedoch bei Weitem nicht die einzige. Wenn Sie in Ihrer Arbeit voll aufgehen und dabei die Zeit vergessen, müssen Sie keine Pause machen, ausser Sie werden müde. Macht sich nämlich Müdigkeit breit, wirkt sich das unweigerlich auf die Qualität Ihrer Arbeit aus. Legen Sie also eine Pause ein, wenn Sie merken, dass Sie eine brauchen.

 

Einige meiner besten Arbeiten entstanden, während ich voll und ganz in meinem Tun aufgegangen bin. Rückblickend wird mir jedoch oft klar, dass eine Pause nicht geschadet hätte ...

 


5 – Mehr Tipps und Tricks


 

Mehr Ideen zur Steigerung Ihrer Produktivität bei der Arbeit finden Sie auf den folgenden Websites:

 

https://www.jobundkarriereblog.ch/produktives-arbeiten-9-schritte-zum-erfolg/

https://www.selbst-management.biz/produktivitaet-steigern/

https://www.faktumblog.de/2019/03/so-koennen-sie-ihre-produktivitaet-steigern/

https://francescocirillo.com/pages/pomodoro-technique

 

Lassen Sie uns gemeinsam einen Weg finden, Sie und Ihr Business noch erfolgreicher zu machen. CCV ist für Sie da!