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Goodbye Bargeld

Tschüss Bargeld

willkommen elektronischer Zahlungsverkehr

Schauen Sie in Ihr Portemonnaie. Wie viel Bargeld haben Sie dabei? Wahrscheinlich weniger als 50 Franken – wenn überhaupt.

Mit der wachsenden Popularität des bargeld- und kontaktlosen Bezahlens und mobiler Technologie verschwindet Bargeld langsam aus dem Zahlungsverkehr. 2019 wird bargeldloses Bezahlen zunehmend zum Standard. In Schweden macht Bargeld zum Beispiel nur zwei Prozent aller Transaktionen aus; im Prinzip funktioniert das Land fast bargeldlos.

Die Einführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs bringt jedoch auch eine Reihe von Herausforderungen mit sich. Bargeld ist in Schweden inzwischen so veraltet, dass viele Banken es gar nicht mehr akzeptieren – und weil sie nicht mehr wissen, wo sie ihr Papiergeld aufbewahren sollen, verstecken einige Schweden es in der Mikrowelle.

Ein vielleicht bizarres Ergebnis, das der tatsächlichen Leichtigkeit des bargeldlosen Bezahlens nicht gerecht wird – obwohl kulturell gesehen die Einstellungen von Land zu Land sehr unterschiedlich sind. Eine aktuelle Studie der Zentralbank in Deutschland ergab, dass viele Deutsche Bargeld bevorzugen, da sie damit eine bessere Kontrolle über ihre Ausgaben haben, während in den Niederlanden nur noch 45 Prozent der Kunden Bargeld verwendet.

Je nachdem, wo Sie sich auf der Welt befinden, ist bargeldloses Bezahlen die erste Wahl... oder eben nicht – aber unabhängig von Ihrer eigenen Einstellung zum bargeldlosen Zahlungsverkehr sprechen die Erfahrungswerte für sich:

Smartphones nutzen die Gunst der Stunde: Sie füllen die Lücke zwischen Bargeld und digitalen Möglichkeiten

 

Skandinavien hat das Bargeld fast schon abgeschafft, aber nicht überall auf der Welt wird diese Entwicklung begrüsst – diese Lücke kann das Smartphone schliessen, da durch die rasanten technologischen Entwicklungen Geld intelligenter eingesetzt werden kann, sowhol von Kunden und als auch von Händlern.

Selbstbedienungskioske und Verkaufsautomaten erobern Nischen, während Apps und digitale Dienste dafür sorgen, dass Prozesse im Massenmarkt möglichst effizient ablaufen.

Zweifellos befinden wir uns am Wendepunkt zur Standard-Akzeptanz. Natürlich wird es immer Bargeld geben (die globale Kultur ist zu vielfältig, um es vollständig abzuschaffen), aber mobile Zahlungsmöglichkeiten werden 2019 und in Zukunft weiter zunehmen.

Mobile Zahlungsarten

Mobiles Bezahlen

Beispiele: Payconiq, Bluecode oder Twint, mit denen Zahlungen über die Handynummer möglich sind.

Digitale Geldbörsen

Beispiele: Google Pay und Apple Pay, mit denen Sie Ihre Kartendaten auf Ihr Smartphone laden können.

QR Codes

Scannen Sie einen Code, um einen Artikel zu bezahlen – in der Regel durch Überweisung von Geld an einen Händlercode oder eine Telefonnummer.

FinTech-Unternehmen und Banken wetteifern mit Open Banking darum, die beste Komplettlösung anzubieten.

Die Präferenzen der Kunden sind unterschiedlich: Einige möchten eine App, während sich andere eine komplette digitale Geldbörse wünschen. Apple Pay und Google Pay sind derzeit Marktführer, was angesichts der Position beider Unternehmen als Technologieriesen nicht verwunderlich ist, wobei Apple besonders durch die NFC-Fähigkeiten des iPhones für Dritte eingeschränkt ist.

Die vielleicht grösste Erfolgsgeschichte für mobiles Bezahlen kommt aus China, wo 50 Prozent der Transaktionen über QR-Codes mit AliPay und WeChat Pay durchgeführt werden. Das System funktioniert von Marktständen bis hin zu Einzelhandelskonzernen. Auf einem Strassenmarkt könnte eine Transaktion wie folgt aussehen:

Ein Kunde will Früchte an einem Stand kaufen. Er scannt mit seinem Smartphone über WeChat Pay einen Aufkleber mit dem entsprechenden QR-Code. Die Transaktion wird abgewickelt; der Kunde zahlt und die Früchte gehören ihm.

MyCCV

Die Apps in Europa

In Europa entwickeln viele Unternehmen in hohem Tempo mobile Zahlungs-Apps:

  • Twint in der Schweiz
  • Swish in Schweden
  • MobilePay in Dänemark
  • Bluecode in Deutschland
  • Payconiq in Belgien und Holland

Das ultimative Endziel ist die Entwicklung einer kompletten digitalen Geldbörse/App, die Kundenkarten, Gutscheine und Zahlungsdaten an einem Ort vereint. Für die Kunden liegt der Vorteil in der einfachen Handhabung: Sie müssen kein Bargeld und keine Kundenkarten mehr dabei haben.

Die Einzelhändler erhalten dadurch eine Fülle wertvoller Kundendaten und ermöglichen ihren Kunden einfache Transaktionen. Dieses Konzept ist bereits auf dem Vormarsch. In den Niederlanden beispielsweise definiert die führende Supermarktkette Albert Heijn das schnelle Einkaufen völlig neu: Bei AH to go bezahlen die Kunden nicht mehr an der Kasse.

Stattdessen registrieren sie sich bei einer App und können dann im Geschäft die gewünschten Produkte auswählen. Am Ende tippen Sie auf ihre verbundene Karte (langfristig soll dafür das Smartphone verwendet werden) und gehen. Innerhalb von 10 Minuten wird die Zahlung auf dem Konto angezeigt.

Diese Einfachheit und Effizienz fördern den Wechsel zu mobilen Zahlungslösungen.

Es ist ganz einfach: Mobiles Bezahlen ist die Zukunft und wenn Händler diese Möglichkeit nicht anbieten, geraten sie ins Hintertreffen.

Bargeld ist zunehmend veraltet und als Händler

müssen Sie Ihren Kunden die Bezahlmöglichkeiten bieten, die sie sich wünschen

Open Banking ist eine andere Bezeichnung für PSD2

Dafür müssen Banken in einigen Ländern ihre Daten in einem sicheren, standardisierten Format freigeben, sodass sie leichter mit autorisierten, sicheren Dritten geteilt und verwendet werden können.