Digitale Belege vs. Papierbelege: Ein paar Umwelt-Überlegungen

Der verstorbene, große amerikanische Komiker Mitch Hedberg machte einen Witz über Kassenbelege:

Ich habe einen Donut gekauft und sie gaben mir eine Quittung für den Donut… Ich brauche keine Quittung für den Donut. Ich gebe Ihnen Geld und Sie geben mir den Donut, Ende der Transaktion. Wir brauchen dafür weder Tinte noch Papier.“

Was einmal als Scherz gedacht war, ist heute für alle deutsche Unternehmen und deren Kunden Realität. Durch die Einführung eines neuen Gesetzes, das Unternehmen verpflichtet, Kassenbelege für Kunden auszustellen, egal wie klein die Transaktion ist, sind viele deutsche Bürger zunehmend besorgt über die offensichtliche Papierverschwendung.

Dieses „Kassengesetz“ hat bereits Bäckereien, Cafés, Restaurants und Friseure im ganzen Land betroffen. Die Maßnahme wurde eingeführt, um die Manipulation digitaler Aufzeichnungen zu verhindern, die Transparenz zu erhöhen und Steuerbetrug zu bekämpfen. Stattdessen hat es ein Licht auf ein bedeutendes Umweltproblem geworfen.

Warum verwenden wir also immer noch Papierbelege? Was sind die Auswirkungen auf die Umwelt? Und könnte die Umstellung auf elektronische Belege die Antwort sein? Lassen Sie es uns herausfinden.

Warum verwenden wir immer noch Papierbelege?

Für beide Parteien dient ein Kassenbon als Kaufbeleg. Der Käufer braucht sie, um sicherzustellen, dass seine gekauften Waren oder Dienstleistungen korrekt berechnet wurden, oder auch für eine etwaige Rückerstattung. Der Geschäftsinhaber hingegen braucht sie für seine Buchhaltung oder, bei größeren Verkäufen, zum Schutz vor Rückbelastungsstreitigkeiten.

Aber warum Papier? Dies ist zweifellos ein Rückfall in ältere Zeiten, aber einige Leute bevorzugen die Dauerhaftigkeit einer physischen Quittung. Sie wollen sie in den Händen halten und auf Fehler prüfen, bevor sie sie für Steuerzwecke einreichen – oder für den Fall, dass sie ihren Kauf zurückgeben wollen.

Dennoch gibt es Grund zu der Annahme, dass sich dies ändert. Inzwischen wächst die Ansicht, dass Papierquittungen veraltet und unbequem – und sogar ungesund – sind.

– Das Papier der Thermobelege kann manchmal durch Hitzeeinwirkung beschädigt werden, wodurch die Tinte verblasst. Das Papier selbst kann auch mit den schädlichen Chemikalien Bisphenol A (BPA) und Bisphenol B (BPS) beschichtet sein, die von unserem Körper aufgenommen werden .

– Papierbelege sind anfällig dafür, dass sie zerrissen werden und verloren gehen. Eine Umfrage von Green America ergab, dass mehr als ein Viertel der Befragten fast alle Papierbelege, die sie erhalten, weggeworfen oder verloren haben.

– Vom geschäftlichen Standpunkt aus betrachtet gibt es die Vorlaufkosten für die Einrichtung und die laufenden Kosten für Lagerung und Entsorgung.

Und wie sieht es mit den Umweltauswirkungen von Papierquittungen aus?

Durch die neue Pflicht zur Belegausgabe werden diese Quittungen nun gedruckt, ob der Kunde es will oder nicht. Die meisten davon – insbesondere wenn es um Kleinbeträge geht – werden sofort weggeworfen. Dies führt dazu, dass jedes Jahr Berge an Papierbelgen als Abfall anfallen.

Aber die vielleicht beunruhigteste Tatsache von allen ist, dass gedruckte Belege nicht wiederverwertet werden können. Da die Quittungen aus Thermopapier mit den bereits erwähnten Schadstoffen beschichtet sind, lassen sie sich nur schwer trennen und könnten andere Papiermaterialien, die dem Recycling zugeführt werden, verunreinigen.

Wie lautet also die Antwort? Digital schlägt Papier

Um den sowohl finanziellen als auch ökologischen Kosten von Papierbelegen entgegenzuwirken, sollten Unternehmen ihren Kunden die Wahl zwischen digital und Papier anbieten – oder vielleicht ganz auf Papierquittungen verzichten. Und das ist etwas, was die Verbraucher aktiv wollen.

Die Umfrage von Green America ergab, dass 9 von 10 Verbrauchern eine elektronische Quittung als Option wünschen. Von den Befragten haben sich 42 % der Millennials (25-34 Jahre) und 55 % der älteren Millennials und jüngeren Mitglieder der Gen X (35-44 Jahre) bereits für digitale Quittungen entschieden.

Die beiden wichtigsten Faktoren, die von den Befragten für diese Nachfrage nach elektronischen Quittungen genannt wurden, waren 1) die Bequemlichkeit und 2) die Umwelt. 69 % der Befragten gaben an, dass sie digitale Quittungen dem Papier vorziehen, weil sie einfacher zu speichern sind, während 70 % der Befragten angaben, dass sie digitale Quittungen zum Teil deshalb bevorzugen, weil sie besser für die Umwelt sind.

Aus der Geschäftsperspektive können Sie sich durch die Einführung elektronischer Quittungen nicht nur als umweltfreundlich und nachhaltig positionieren, sondern auch die mit Papierquittungen verbundenen Kosten einsparen.

Wichtige Erkenntnis

Unter den Verbrauchern besteht eine wachsende Nachfrage nach der Wahlmöglichkeit zwischen digitaler Quittung und Papierquittung. Mit der Verbreitung von Cloud-Zahlungslösungen ist es für Klein- und Mittelständische Unternehmen heute einfacher denn je, umzusteigen und diese Erwartungen zu erfüllen.

CCV ermöglicht derzeit digitale Zahlungsbelege mit Hilfe unserer Bezahlterminals und wir führen neue Lösungen ein, die digitale Signaturen ermöglichen – und damit den Papierverbrauch und die Verschwendung von Papier weiter reduzieren.

Was den Zahlungsverkehr betrifft, so hatte Mitch Recht: Wir brauchen hier wirklich keine Tinte und kein Papier. Lassen Sie uns ein Stückchen der Zukunft gestalten.

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