Paymentlösungen für E-Mobility

Kontaktlos, PIN- und QR-Code-Technologie für EV-Ladestationen

Elektromobilität wird als die Zukunft der Mobilität angesehen, in ganz Europa und im Rest der Welt. Dabei handelt es sich um einen noch jungen und dynamischen Markt, der sich in rasantem Tempo entwickelt. Wenn sich Gewohnheiten ändern, Gesetze eingeführt und Anreize geschaffen werden, wird die Elektromobilität zu einem festen Bestandteil unserer Gesellschaft werden.

Elektrofahrzeuge werden immer beliebter. Laut IEA steigt der weltweite Absatz von Elektroautos im Vergleich zum Vorjahr um 40 %. Der Treiber für Veränderungen ist nicht nur das Ziel zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen – obwohl dies von entscheidender Bedeutung ist. Die Autos verbessern den Komfort und die Reichweite, werden erschwinglicher und Prämien und Anreize machen es attraktiv, in ein Fahrzeug mit nicht-fossilen Brennstoffen zu investieren.

Die Popularität der Elektromobilität wird weiter wachsen, aber unser Fokus muss auch auf der Entwicklung der Ladeinfrastruktur liegen. Insbesondere muss die Zahlungstechnologie es den Fahrern ermöglichen, jederzeit und überall mit einer intuitiven, bequemen und sicheren Zahlungsmethode auf Ladepunkte zugreifen zu können.

Was EV-Fahrer von der Ladeinfrastruktur erwarten

Wenn sie auf der Straße unterwegs sind, stellen sich EV-Fahrer oft zwei Fragen:

  • Wo kann ich mein Auto aufladen?
  • Wie kann ich meine Gebühr bezahlen?

In der Vergangenheit haben viele Anbieter von E-Ladesäulen mit einem „geschlossenen“ System gearbeitet, d.h. nur registrierte Mitglieder konnten diese E-Ladesäulen nutzen. Es wurde jedoch festgestellt, dass dies ein Hindernis für das Wachstum der E-Mobilität in Europa darstellt, weshalb nach alternativen Lösungen gesucht wurde und so Lösungen an Zugkraft gewannen. Allerdings ist eine Unsicherheit bei den EV-Fahrern über den Bezahlvorgang noch immer vorhanden.

Um Wachstum in der Branche und eine bessere Benutzererfahrung zu erreichen, ist eine Standardisierung unerlässlich. Eine einheitliche Herangehensweise an offene Zahlungen bedeutet, dass die Kunden vertraute bargeldlose Methoden wie Debit- oder Kreditkarten für die Aufladung ihres E-Autos nutzen können. Betreiber, die diese alltäglichen Methoden heute zulassen, werden einen sofortigen Wettbewerbsvorteil sehen, da der Rest des Marktes sich auf den Aufholprozess konzentrieren muss.

Dieses Konzept hat sich bereits an traditionellen Tankstellen bewährt, an denen die Fahrer ihr Benzin an Self-Service-Automaten bezahlen. Das ist kein Zaubertrick, die Bezahlung einer Aufladung von Elektrofahrzeugen an Ladestationen funktioniert nach demselben Prinzip: Der Kunde will bezahlen und kann seine Transaktion mit einer gängigen und vertrauten Bezahlmethode durchführen.

Keine traditionelle Kraftstoffmarke kann es sich leisten, ein geschlossenes Zahlungssystem an ihren eigenen Zapfsäulen zu installieren, welches nur einigen wenigen Mitgliedern zur Verfügung steht. Warum also sollte das Bezahlen an Stromtankstellen anders sein?

Innovation und Integration mit EV-Ladezahlungen

Über die Verarbeitung von Kundentransaktionen hinaus kann die EV-Zahlungstechnologie eine Schlüsselrolle bei Mehrwertdiensten und kommerziellen Angeboten spielen.

So hindert beispielsweise die Einzelhändler nichts daran, die Kunden während der Vorautorisierungsphase der Zahlung an der Ladestation über Rabatte zu informieren und dem Fahrer den Weg zu einem nahe gelegenen Geschäft für einen kostenlosen Kaffee oder einen Snack zu einem Sonderpreis zu weisen. Der Betreiber kann diese Wartezeiten monetarisieren, und alle Parteien profitieren kommerziell von der Zusammenarbeit.

Darüber hinaus kann die moderne Technologie auch auf bestehende Systeme verzichten. Dies ist besonders bei E-Ladestationen wichtig, da es an Platz für die Integration eines Druckers mangelt – und zusätzliche Wartungskosten zu berücksichtigen sind. Mit einem von CCV entwickelten Softwarefeature können z.B. digitale Quittungen über einen QR-Code an das Smartphone des Kunden, per App oder E-Mail gesendet werden.

Dies sind nur einige Beispiele dafür, wie die Zahlungstechnologie die Erfahrungen mit der EV-Kostenabrechnung verändern und gleichzeitig den Betreibern und anderen Beteiligten enorme Vorteile bringen kann. Im nächsten Abschnitt erläutern wir verschiedene Möglichkeiten zur Integration offener Zahlungen in Ladestationen und skizzieren weitere Vorteile für Betreiber, die mit CCV zusammenarbeiten.

Bezahllösungen von CCV für die E-Mobility Branche

3-in-1-Lösung: CCV IM30 mit PIN

Das CCV IM30 ist die ideale Bezahllösung für EV-Ladestationen mit mehreren Ladepunkten. Autofahrer können parken, ihre Stromzapfsäule auswählen und am CCV IM30 bezahlen. Die Möglichkeit der PIN-Eingabe ermöglicht auch Zahlungen oberhalb des Kontaktloslimits, das in vielen Ländern inzwischen bei 50 € liegt. Aufgrund der Vorautorisierung zahlt der Karteninhaber immer nur für den Betrag, den er tatsächlich auflädt.

Das IM30 ist vollständig anpassbar und ermöglicht den Betreibern, mit ihren Kunden so zu interagieren und mit ihnen in Kontakt zu treten, wie sie es benötigen. Sie können zum Beispiel Treueprogramme, Gegensprechfunktionalität oder andere wichtige Elemente hinzufügen. Das große Display kann für eine Vielzahl von Funktionen genutzt werden, welche die Kundenreise attraktiver, nahtloser und bequemer machen – bei gleichzeitiger Maximierung der Möglichkeiten für den Betreiber.

Kontaktlosleser: COR A20 & OPM

Kontaktlos Bezahlen ist in vielen Ländern auf der ganzen Welt bereits äußerst beliebt und die Coronavirus-Krise hat die weitere Verbreitung dieser Technologie aufgrund ihrer hygienischen Vorteile vorangetrieben.

Unser Kontaktlosduo OPM und COR A20 ist sicher und zuverlässig und verfügt über ein eigenes Display – Ladestationen müssen also keinen separaten Bildschirm integrieren. Es handelt sich um eine zweiteilige Lösung, die aus einem Kontaktlosleser (COR A20) und einem OPM-Controller besteht. Die Lösung hat eine geringe Einbautiefe und erfüllt alle Anforderungen für die Bezahlung im Freien. Gemäß den Vorschriften von MasterCard und Visa muss dem Kunden der vorautorisierte Betrag deutlich gemacht werden – der COR A20 bietet diese Funktion.

QR-Code-Zahlungen

CCV hat eine innovative QR-Code-Zahlungslösung entwickelt, die speziell für E-Ladesäulen-Betreiber konzipiert wurde. Diese Technologie ermöglicht es dem Kunden, einen QR-Code auf dem Display anzuzeigen und diesen dann mit dem eigenen Smartphone einzuscannen. Über eine mobile Website kann der Kunde dann auswählen, auf welche Art und Weise er bezahlen möchte (z.B. Kredit- oder Debitkarte, PayPal usw.). Der Kunde lädt einfach sein Fahrzeug auf und fährt weg, während das Back-End die Transaktion verarbeitet. Auch die Möglichkeit, eine digitale Quittung zu erhalten, ist gegeben.

 Mehr darüber können Sie in unserem Blogbeitrag über die Einführung von QR-Code-Zahlungen lesen.

Reportingsysteme und Dashboards

Für Hersteller und Betreiber von Ladestationen ist es von Vorteil, rund um die Uhr einen Überblick über die Systeme zu haben und einen Fernzugriff zur Installation von Software-Updates zu erhalten. Dies ist für die Wartung der Bezahllösungen unerlässlich und ermöglicht schnelle Fehlerbehebungen und eine einfache Überwachung der Betriebszeit. Die Terminalmanagementsysteme von CCV machen dies möglich – sie geben den Betreibern einen ganzheitlichen Überblick über ihre Zahlungsumgebung.

Zusammenfassung: Key Takeaways

Die Zahlungsmethoden und Präferenzen sind in jedem Land anders. Umso wichtiger ist es, einheitliche Zahlungsmöglichkeiten anzubieten, die grenzübergreifend funktionieren. Innerhalb der einzelnen Länder ist es auch wichtig, die Interoperabilität zwischen den Betreibern zu erhöhen, um das Wachstum der Branche zu maximieren.

Genauso wichtig ist die Preistransparenz. Der EV-Fahrer muss den Preis für die entstandenen Kosten seiner Stromtankung kennen, bevor er loslegen kann. Mit der richtigen Bezahllösung von CCV können die Betreiber Vertrauen aufbauen und den Kunden eine positive Erfahrung bieten, die eine nahtlose Abrechnung ohne böse Überraschungen ermöglicht.

Kontaktloses Bezahlen hat in den letzten Monaten sogar noch an Bedeutung gewonnen, da die Hygiene eine hohe Priorität hat – was zu den Geschwindigkeits- und Komfortvorteilen der Technologie beiträgt. Auch das Bezahlen mit dem Smartphone (z.B. Apple Pay und Google Pay) wird immer attraktiver, da keine PIN-Eingabe an einem Terminal erforderlich ist, sondern nur eine Authentifizierung am persönlichen Gerät des Kunden.

Dies sind Zahlungstrends, an die sich die Betreiber von E-Ladestationen mit Hilfe von CCV anpassen können.