Working at CCV: PayDroid – Die Entwicklung unserer Android Produktlinie (Teil 2/2)

Wir bei CCV sind immer auf der Suche nach neuen Technologien, die Innovationen in der Payment-Welt vorantreiben. Als Team arbeiten wir über Landesgrenzen hinweg mit einem gemeinsamen Mantra: Let’s make payment happen.

In dieser Serie sprechen wir mit unseren Kollegen über ihre Arbeit an PayDroid – unseren neuen Androidbasierten Bezahlterminals. Im ersten Teil hat das Team von den Konzepten und Herausforderungen erzählt, die mit der Entwicklung der neuen Produktlinie verbunden waren. In diesem Teil erfahrt ihr, auf welche Erfolge unsere Kollegen besonders stolz sind, welche Highlights sie auf dem Weg zum fertigen Produkt erlebt haben und welche künftigen Entwicklungen geplant sind.

Die Highlights & Erfolge

Nachdem unsere Kollegen viel Arbeit, Herzblut und Erfahrung in das Projekt investiert haben, ist das Ergebnis ein fertiges Androidbasiertes Bezahlterminal und ein voll funktionsfähiger CCVStore für unsere Kunden. Es gibt zwar immer noch viel zu tun, um neue App-Partner zu gewinnen und an Bord zu nehmen, aber auch hier haben wir schon einige interessante Partner in der Pipeline. Für das Team war es eine tolle Erfahrung an diesem Projekt zu arbeiten, verbunden mit einigen Highlights, an die sie sich gerne erinnern.

Unser Kollege Julian aus der Softwareentwicklung hat mehrere persönliche Highlights aus dem Projekt mitgenommen. In erster Linie hat er viel Neues gelernt. Aber das war nicht das einzige lohnende Ergebnis für ihn:

Für mich war der beste Aspekt die Erkenntnis, dass, sobald wir ein funktionierendes Setup für ein bestimmtes Androidbasiertes Gerät hatten, es auch für das nächste funktioniert. Wir begannen mit einem proprietären Gerät, mit einem stark modifizierten Betriebssystem, dem CCV Mobile A920. Mit kleinen Code-Änderungen konnten wir unsere Software auf einem handelsüblichen Android-Smartphone ausführen. Es war ein fantastisches Gefühl, als wir sahen, dass unsere gewählte Softwarearchitektur und die Integration für die Android-Plattform langfristig funktionsfähig sind.“

Julian erklärt, dass CCV durch PayDroid eine starke Basis hat, um die Lösung auf zahlreichen, verschiedenen Geräten einzusetzen. Unabhängig davon, ob es sich um ein Samsung-Smartphone oder ein PayDroid-eigenes Gerät handelt, gibt es Raum für spannende Möglichkeiten in der zukünftigen Entwicklung dieser Technologie.

Julian hat für sich noch weitere Vorteile durch die Arbeit mit der Android-Technologie entdeckt:

Ich liebe die Toolchain, die Google für die Android-Plattform bereitstellt. Sie ist hochmodern und ermöglicht uns die neusten Features der Programmiersprachen zu nutzen. Wir kommen aus der klassischen Embedded-Entwicklung, in der man sich daran gewohnt hat, dass man alte Toolchains verwenden muss, die einen in den Language- und Library-Features einschränken, die man zur Implementierung von Lösungen verwenden kann. Diese Einschränkung bedeutete in der Vergangenheit oftmals mehr Arbeit, weniger elegante Lösungen und teils auch einen fehleranfälligeren Code – denn die besseren Teile der später entwickelten Sprache sind oft noch nicht verfügbar. Die Google Toolchain erlaubt uns die modernsten und besten Features für den bestmöglichen Code zu verwenden.“

Das Team hat bisher hart an diesem Projekt gearbeitet und es ist erfreulich zu sehen, wie die Kollegen das Projekt zum Erfolg geführt haben. Androidbasierte Bezahlterminals sind eine Revolution in der Payment-Branche und wir sind gespannt, wie wir die Zukunft unserer Branche dadurch mitbestimmen.

Die Zukunft von PayDroid

In erster Linie freuen wir uns darauf, viele neue Apps im CCVStore zu launchen. Diese sollen einen Mehrwert schaffen und allen CCV-Kunden helfen, in ihrem Geschäft mehr zu erreichen. Durch die Innovationskraft eröffnen sich für CCV natürlich in ganz Europa spannende Perspektiven.

Hakan Gümüs, Technischer Produktmanager, hat mit Partnern an einer Reihe neuer Third-Party-Applikationen gearbeitet:

Wir bringen einige spannende Apps raus. Zum Beispiel eine App, die speziell für Taxifahrer entwickelt wurde, um Zahlungen anzunehmen und ihre Transaktionen zu verfolgen. Wir haben auch Point-of-Sale- (POS) und Registrierkassen-Apps in der Pipeline, aber auch einige Kundenbindungs-, Kalender- und Personalverwaltungs-Apps.“

Wir nehmen eine sehr kundenorientierte Sichtweise ein, indem wir unsere bestehenden Kunden fragen, was sie für ihr Geschäft benötigen, um Partner-Apps auszuwählen und zu priorisieren, die diese Anforderungen erfüllen. Diese Zusammenarbeit mit unseren Kunden macht extrem viel Spaß, weil man gemeinsam etwas Neues schafft und die Kunden wissen, dass sie durch ihr Mitwirken genau das erhalten, was sie brauchen.

Richard Roos, Head of Software Engineering (CTP) & Product Owner, erzählt in unserem Interview, dass es noch einige interessante, offene Fragen gibt, die wir in Zukunft mit Blick auf die Endkunden angehen werden:

Es ist spannend zu sehen, wie wir unsere Androidbasierte Lösung auf Automaten-Terminals übertragen werden. Die Herausforderung beim User-Interface Design ist hier besonders groß, denn am klassischen Point-of-Sale, z.B. in einem Geschäft, es immer geschultes Kassenpersonal gibt, welches die Geräte bedient. Das geschulte Personal weiß, welche Apps für welchen Zweck geöffnet und anschließend wieder geschlossen werden müssen, um das Gerät richtig zu nutzen. Aber für unbeaufsichtigte Terminals in Verkaufsautomaten, Tankautomaten, Elektroladesäulen und anderen SB-Automaten ist das anders. Wir müssen sicherstellen, dass das Gerät auf den Start-Zustand zurückfällt, wenn ein Benutzer die geplanten Customer-Journey nicht beendet.“

Auch in der Benutzerführung und User Experience sieht Richard eine wichtige Aufgabe, vor allem für den Einsatz der Terminals im Automatenumfeld: „Wir müssen sicherstellen, dass die Android-Geräte von den Benutzern am Automaten nicht falsch bedient werden können. Wenn zum Beispiel jemand auf die Einstellungen zugreifen und die Netzwerkverbindung beenden kann, funktioniert das System nicht mehr. Dies gilt es zu vermeiden. Daher müssen wir die richtigen Einschränkungen an der richtigen Stelle planen und gleichzeitig die Effektivität und Benutzerfreundlichkeit für die Betreiber und Händler wahren, die die Geräte für ihr Unternehmen einsetzen.“

Insgesamt müssen die Androidbasierten Terminals einfach und intuitiv sein, besonders im Automatenumfeld. Es ist wichtig, dass bei der Entwicklung alle Altersgruppen und Fähigkeiten berücksichtigt werden, damit das Gerät am Schluss von jedem bedient werden kann. Genau deshalb wurde UX-Design ein wichtiger Grundpfeiler unserer neuen Produktlinie. Dafür musste auch unser Softwareteam in diesem Bereich mehr und neue Erfahrungen und Kompetenzen aufbauen. Aber genau das macht die Arbeit an neuen Projekten bei CCV so spannend, denn neue Projekte sind gleichermaßen immer eine Weiterentwicklung für das Unternehmen und für die Kollegen, die daran arbeiten.

Wichtiger Meilenstein erreicht

Die erfolgreiche Entwicklung des Bezahlterminals auf PayDroid ist ein großer Meilenstein für CCV. Es wird spannend sein, zu sehen, wie sich diese Lösung in den nächsten Monaten und Jahren weiterentwickelt und verbreitet. Wir sind immer bestrebt an visionären Projekten, wie diesem, zu arbeiten – angetrieben von einem engagierten Team, das mit Leidenschaft an Innovationen arbeitet. In der Payment-Welt wird es immer neue Herausforderungen geben, die darauf warten, von herausragenden Talenten gelöst zu werden und auf die jeder stolz sein kann, wenn er das fertige Produkt in Aktion sieht, wie es jeden Tag von Tausenden von Kunden benutzt wird.

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